Arnya
online gedenken
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Persönliche Kondolenzen für Kirsten Heisig
24.08.1961 - 03.07.2010
Geburtsort: Krefeld
Ich habe erst jetzt das Buch "Das Ende der Geduld " gelesen und mußte weinen!

So eine mutige Frau die mit einem klaren Blick für das gesamte Ausmaß der Situation,unerschrocken Lösungen gesucht- und gefunden hat!

Ich wünschte sie wäre nicht allein gewesen als sie den letzten Weg ging!

Ich wünschte es gäbe vieler solcher Kämpfer!

Ich habe gerne um sie geweint und ich hoffe, dass Sie sieht dass die Menschen ihre Arbeit und Mühen erkannt haben!

Ich verbeuge mich voller Bewunderung und Hochachtung!

Daniela Kayser
Mensch sein ist nicht nur ein Zustand,
sondern vor allem eine Aufgabe.
Die Sie Kirsten Heisig mit ganzem Herzen
erfüllt haben..............
Ideale sind wie Sterne,die man nie erreicht,
die aber eine Richtung weisen...
Danke
K-H
Es ist ruhig um Ihren Fall geworden, liebe Kirsten Heisig, und ich hoffe von Herzen, daß Sie dort, wo sie jetzt sind, Frieden gefunden haben. Einen Frieden, den man Ihnen offenbar auf Erden nicht gegönnt hat.
Und ich hoffe zudem inständig, daß eines Tages doch die Wahrheit über Ihren "Selbstmord" heraus kommt.

Ich für meinen Teil werde wach bleiben und immer wieder diesen Finger in die Wunde der Abstrusitäten um Ihren Tod legen.

Amal Massú, Bangkok, Thailand

Es ist mir ein Bedürfnis, mein Mitgefühl mit den Verwandten und Freunden von Frau Heisig auszusprechen.

R. Bausenwein

Ich trauere um sie, da sie das Notwendige wenn auch Unbequeme kund tat. Ich wünsche, dass ihre Idee Teil unserer Zukunft wird und sie als Vorbild für die Aufrechten unseres Landes sowie jene, die danach streben, dient.
Ich erwarte Aufklärung.
Th. Günther, Thüringen
Liebe Kirsten,

selbst nach all den Wochen kann ich immer noch nicht fassen, dass Du aus dem Leben geschieden bist. Täglich frage ich mich, ob ich Anzeichen hätte erkennen können, um Dir Hilfe anzubieten.

Immer wenn wir miteinander Kontakt hatten, sei es persönlich, telefonisch oder per eMail, hatte ich das Gefühl, dass Du fest im Leben stehst und Du trotz Deiner stärker werdenden Prominenz alles im Griff hattest.

Am 16.06.1976 wurden wir ein (Teenie-)Paar.
Bei vielen unserer Schulkameraden galten wir als Traumpaar.
Als Du Dich für Berlin entschieden hast, um dort zu studieren, verloren wir uns aus den Augen. Nur bei den Klassentreffen in Kempen sahen wir uns noch manchmal.
Hierauf freute ich mich immer besonders.

Das alles ist nun vorbei.

Wie gesagt: ich kann es immer noch nicht fassen.

Ich weiß nicht einmal, wo Deine letzte Ruhestätte ist.
Gerne würde ich Dich dort besuchen.

Aber eines ist sicher: wir werden uns wiedersehen.

Ruhe in Frieden.

Dein Freund Dieter P. aus Kempen
Eine tolle Frau , die uns allen offen & mit viel Mut die Wahrheit über Deutschland gezeigt hat ! Leider eine der Wenigen die sich so für Ihr Land eingesetzt & mit Ihrem faszinierenden Buch die Wahrheit preisgegeben hat ! Ich bin wirklich traurig , dass diese tolle Frau sich nicht mehr für Berlin einsetzten kann und diesen Weg wählen mußte!
Bis Heute bin ich sehr ergriffen von Ihrem Tod & hoffe dass sich einige Menschen ein Beispiel an dieser wunderbaren Frau nehmen .Mein Mitleid gilt ihren beiden Kindern , mein herzliches Beileid !
J.M.
Diese Frau hatte Mut und Herz!
Wir werden sie und Ihr Engagement vermissen.

Liebe Frau Heisig, alles Gute auf Ihrem letzten Weg!
Danke für alles, was Sie geleistet haben.

Martin K., Krefeld
Wir wollen und werden diese aufrechte und mutige Frau Heisig nie vergessen!
In der Hoffnung, daß ihr Buch die gebotenen Wellen schlägt,
verbleibe ich in tiefer Trauer und Fassungslosigkeit, mit allem Respekt,
eine Leserin und Schwester im Geiste

Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt der Familie und Freunden von Frau Heisig.
Hoch verehrte Frau Heisig!

Ganz stumm und klein stehen wir feigen Stammtisch- und Blog-Schwadroneure da vor Ihrem Mut und Ihrer Konsequenz, mit welchen Sie für die Wahrheit gekämpft haben.

Denn Wahrheit und W a h r h a f t i g k e i t sind Tugenden, die in dieser heuchlerischen Welt der sog. "political correctness" nur die allerwenigsten Entscheidungsträger aufbringen ... Weil Sie das aber getan haben, neigen wir in tiefer Ehrfurcht das Haupt vor Ihnen!

Und seien Sie sicher: Das ungeheure Opfer, das Ihnen von feiger Mörderhand für Ihren Einsatz zum Wohl unserer freiheitlichen und laizistischen Gesellschaftsordnung abverlangt wurde, wird nicht umsonst gewesen sein! Denn letztlich wird es sich als Initialzündung für das Erwachen selbst der allerdümmsten "Gutmenschen" herausstellen, dessen sind wir ganz gewiß ...

Peter Steinwender, Wien
Eine große Persönlichkeit ist von uns gegangen.
Danke für Ihre Gerechtigkeit, Ihre Ehrlichkeit und ihr Vermächtnis, Ihr Buch.

Möge der Herr Ihnen ewigen Frieden schenken und all dies belohnen.

In stiller Trauer, im Gebet und mit Herzensblut, dem zu folgen und zu verteidigen, was Ihnen täglich im Gerichtssaal erschienen ist.

Das ewige Licht leuchte Ihnen und Ihren Verwandten alles Liebe.
Auch wenn es kein Selbstmord war, auch wenn es andere Gründe gab, wenn jemand sich rächen wollte. Die Gerechtigkeit wird siegen, wenn nicht auf dieser, so auf der Welt, die nach dem irdischen Dasein kommt.
Deutschland braucht in jeder Stadt eine Kirsten Heisig.
Auch wenn sie uns genommen wurde, vergessen wird sie nie.
Ich bin mir sicher dass es in diesem Land noch mehr Menschen von ihrem Schlag gibt,
Menschen die einen Arsch in der Hose haben und dir Dinge anpacken.
Kirsten Heisig hat niemals Selbstmord begannen, sie war auf dem Weg nach oben und wurde gefährlich für einige Radikale.

Wir werden dich immer vermissen aber niemals vergessen.
Danke dafür dass du uns die richtige Richtung gezeigt hast.
Ich kannte Frau Heisig zwar nicht persönlich, aber ich hoffe, dass trotz der mysteriösen Umstände Ihres Ablebens, Ihre Seele die verdiente Ruhe findet.
Ursula Pumberger, Lembach/Österreich
Lothar Föllmer (1973)

Ich kann es nicht mehr sagen, worum es eigentlich ging

Ich kann mich nur erinnern, dass da plötzlich jemand hing

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Jeder Hilfe ist jetzt sinnlos, dachte ich so bei mir,
Sicher tötete ihn eine Bestie, irgend so ein wildes Tier.
Als ich längst schon gegangen kamen mir doch Zweifel auf…
Dennoch wies ich den Gedanken,
Dass ein Mensch so etwas tut
Weit von mir und in die Schranken
Denn man sagt: der Mensch sei gut.
Später wurd´ ich durch die Zeitung eines Besseren belehrt
Und nun musste ich erkennen, dass mein Verdacht nicht ganz verkehrt,
Dass es Tiere waren die diesen Tat vollbracht,
Doch das es Bestien gibt in Menschenhaut
Das hätt´ ich nicht gedacht
Ich erfuhr das Menschen diesen Menschen umgebracht
Weil er sie durch sein Verhalten zur Raserei gebracht
Denn sie hatten durch sein Reden oft verspottet sich gefühlt
Und ja hat man ihn erschlagen, sich als Richter aufgespielt
Heut traue ich keinem Menschen und sehe mich stets vor
Schleiche manchmal wie ein Tier das den Instinkt schon längst verlor
Nur um unverletzbar zu bleiben
Ohne Wunden zu entfliehn
Denn der Strom in dem Treiben
Weiß noch nicht genau wohin
Wirken Menschen noch so friedlich
Ich bin immer auf der Hut
Ist die Menschheit auch schon alt
Das was lange währt, wird nicht immer gut

m.
Es gehört viel Kraft dazu, gegen den Strom zu schwimmen. Man hat ihr wohl die Kraft genommen. Wir werden an sie denken !
Bernd Sch, Berlin
Ich hoffe ihr Tod war nicht umsonst!
Danke für die aufklärenden Worte gegen den Mainstream!
Möge der Herr sich Ihrer Seele annehmen!
eine mutige und kluge Frau,die ich sehr verehrt habe für ihr Engagement und ihre Gradlinigkeit,ist von uns gegangen.
Wie mit ihrem Ableben umgegangen wird und wurde,hat sie nicht verdient.
Sie haben auf ihre Weise
Sich tüchtig angestrengt
Damit der rote Jude
Sich endlich selbst erhängt.
Es blieb der rote Jude
Ein ehrlicher Rebell
Und meldet sich am Morgen
Stets wieder zum Appell.
Freiwillig ist er ihnen nicht
In die Schlinge geschlüpft
Da haben ihn die Henker
Selber aufgeknüpft.
Darüber viel zu sprechen, Erich
Erübrigt sich.
Wir werden alle rächen, Erich
Auch dich, auch dich!

Johannes R. Becher zum Tode von Erich Mühsam, 1934